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Cover Viveka 32

 

Hefte für Yoga 32  (2004)

Āsana: Januśīrāsana
Yoga und OM – ein Missverständnis
Yoga Sūtra: Yoga und Gefühle

Serie Āsana: Jānuśīrṣāsana

Beeindruckend mag es aussehen, wenn der Kopf aufs Knie abgelegt wird – das legt die wörtliche Übersetzung des Asananamens nahe. Die große Beweglichkeit, die dies jedoch verlangt, ist bei weitem nicht für alle Übenden geeignet. Der Vorrang, den wir bei den Körperübungen der Funktion und nicht der Form geben, ist ein Thema dieses Artikels. In welcher Weise jānuśīrṣāsana gesund und gewinnbringend geübt werden kann, verraten die vielen Varianten, die vorgestellt werden. Daneben unternimmt der Artikel einen kleinen Ausflug zu der Frage, wie sich die Rückseite der Beine am besten und  risikoarm dehnen lässt.

Wie meistens in der Serie Āsana präsentiert der Artikel mögliche ­Varianten, sinnvolle Wege in die Übung, Problembereiche und Risiken und einen beispielhaften Kurs für den Gruppenunterricht.

Yoga und OM – ein Missverständnis

Die Darstellung des Yoga als genuin verbunden mit der hinduistischen Silbe OM ist schwer auszurotten. Wohl sind beide, die Religion der Hindus als auch der Yoga auf dem indischen Subkontinent entstanden, und so gibt es viele Hindus, die Yoga praktizieren. Gleichzeitig aber war und ist der Yoga nie an eine besondere Gemeinschaft, ein spirituelles oder religiöses Netzwerk gebunden. Als Praxis war Yoga wie im Westen auch in Indien immer voraussetzungslos. Als Welt- und Menschensicht stellte sich Yoga mit ihrem Grundlagentext - dem Yoga Sūtra - explizit außerhalb aller theistischer Ideologien. Der Artikel beinhaltet ein ausführliches Interview mit dem bekannten indischen Yogalehrer TKV Desikachar, der seit langem versucht, das Missverständnis „Yoga ist OM“ aus der Welt zu schaffen.

Yoga und Gefühle - Über die Trauer

Dieser Artikel setzt die Diskussion um den Umgang des Yoga Sūtra mit den Gefühlen fort, die mit dem VIVEKA Heft 29 begonnen wurde. Gefühle werden nicht als schicksalhafte Urgewalten, sondern vielmehr in ihrer Abhängigkeit von den dynamischen Prozessen im Geist eines Menschen gesehen, die von Patañjali einer ausführlichen Analyse unterzogen werden. Es geht nicht um die Scheinkontroverse „Kopf oder Bauch“, sondern um ein Verständnis davon, wie das Gefühl innerer Enge und Reibung, duhkha, das Leid, entsteht, das in vielen Farben und Schattierungen erlebt wird. In diesem Artikel geht es um die "Farbe derTrauer".

 

 

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