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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 56

Yoga und Psychotherapie 

Yogatherapie: Was ist damit gemeint? Noch herrscht allenthalben große ­Unklarheit darüber, wann und wodurch Yoga zu einer „Therapie“ wird. Das gilt für viele AnwenderInnen von Yoga oder „Yogatherapie“ selbst. Für viele Menschen, die zur Yogatherapie gefunden haben, ist Yoga nur ein ­Baustein in ihrem Bemühen um Gesundung. Das bietet die Gelegenheit, das Besondere einer Yogatherapie in ihrem Verhältnis und ­Bezug zu anderen Therapien zu ­reflektieren. Der Yogatherapeutin Anke Suhnel gelingt dies anhand der Darstellung konkreter Beispielen aus ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 55

Individualisieren in der Gruppe 

Was, wenn sich jemand mit körperlichen Beschwerden zum Gruppenunterricht anmeldet? Geht es dem Menschen darum, trotz und nicht wegen seiner Einschränkungen Yoga zu üben, stehen die Chancen durchaus gut, dass er von einem wöchentlichen Unterricht profitiert. Vorausgesetzt allerdings, er trifft auf einen Lehrer, eine Lehrerin, die über eine doppelte Kompetenz verfügt: sie kann sein gesundheitliches Problem erfassen und pflegt in ihrem Unterricht einen kreativen und angemessenen Umgang mit Yogaübungen. Ein Beispiel aus dem Gruppenunterricht soll dies verdeutlichen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 54

Āsanapraxis neu denken 

Auf ­welches Wissen beziehe ich mich als YogalehrerIn in meiner Unterrichtskompetenz? Bin ich in der Lage, die Inhalte meines Unterrichts – das was ich erkläre und was ich praktisch ­anleite – auf transparente Weise immer wieder einer Reflexion zu unterziehen? Zum Beispiel darüber, was gesundes Üben ­ausmacht. Oder darüber, welche ­Wirkungen ich von einer Āsanapraxis erwarten kann. Und darüber, ob die dazu gehörigen Begründungen ­unserem heutigen Wissen über den Menschen entsprechen. Die Diskussion darüber ist in Deutschland erst am Beginnen. Einen Schritt weiter ­sind da ­unsere Yoga-KollegInnen in Nordamerika. Wir berichten in diesem Artikel darüber, wie sich dort auf zeitgemäße Weise in ­inzwischen zahlreichen Blogs ein ­offener und kompetenter Austausch über alle Fragen ­entwickelt, die uns die ­Arbeit mit Yoga heute stellt, zum Beispiel auch darüber, warum der Kopfstand nicht mehr König und der Schulterstand nicht mehr die Königin der Āsana sind. Ein Artikel zur Ermunterung zu mehr ­Reflexionsfreude auch bei uns.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 53

Persönlichkeit bilden 

Eine Untersuchung von Prof. Dr. Norbert Fessler und Alexia Kaiser gibt einen Einblick in den Stand der Verwendung von Entspannungstechniken in den bundesweiten Bildungs-Lehrplänen der Primarstufe und die Bedeutung der Benutzung von Entspannungstechniken - v.a. Yoga. Der Artikel von Anna Leena Bahrmann und Magdalena Rechlin zeigt auf, wie die Vorbedingungen dazu praktisch aussehen könnten. 

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 52

Serie: Travelling Yoga - Teil 2 

Travelling Yoga – Eine Idee verlässt die Umgebung, in der sie geboren wurde, geht auf Reisen und wird dabei immer wieder neu gelesen und zwangsläufig verändert – es ist auch für das Yoga Sūtra der wohl der einzige Weg, lebendig zu bleiben.
In diesem Heft: Yoga Sūtra, 1. Kapitel, Sūtra 12: Vairâgya

Mehr Gelassenheit wünschen sich die meisten von uns. Aber von was lassen? Von allem? Es scheint in vielen Übersetzungen des Yoga Sūtra so, als ginge es dort ­wesentlich um Eines: Sich endgültig zu ­lösen von dem, was mich als Mensch zu berühren vermag. Etwa ­Gefühle, Zuwendung, Wünsche, Hoffnungen oder ­Interessen. Ist es so gemeint? Ist eine weniger »strenge« ­Lesart des Yoga Sūtra nur noch eine ­ver­wässerte und für westliche Gemüter ­geschmeidig gemachte Version, ein »Yoga light«? Diese Fragen stehen in diesem Artikel am Anfang einer Diskussion über jene Sūtren, in ­denen Patañjali über die Wichtigkeit des Lassen-Könnens auf dem Yogaweg spricht.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 52

Inhalt der Hefte 1 - 52 

Eine komplette Liste nach Themen und nach Heftnummern.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 51

Wie Yoga heilt 

Wer nach der Wirkweise von Yoga fragt, begegnet auch heute noch oft mechanistischen, pseudowissenschaftlichen und in einem mittelalterlichem Denken verhaftete Vorstellungen, die in keiner Weise unserem heutigen Wissen von der Komplexität, Individualität und Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers und Geistes. 

  • Noch immer lesen wir, dass der Kopfstand die Hirndurchblutung anregt und der Herz­infarkt ein Problem des Herzcakras sei. 
  • Noch immer üben Menschen den Schulterstand, weil ihnen versichert wird, sie könnten damit ihre Schilddrüse beeinflussen. 
  • Noch immer wird glauben gemacht, es gäbe seriöse Untersuchungen, die die Heilkraft eines einzelnen Āsana beweisen. 

Was es statt dessen braucht, ist einen offenen, redlichen und nachvollziehbaren Umgang mit der Beschreibung von Yogawirkungen. Davon handelt dieser Artikel.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 50

Wenn Yoga schadet 

Mit  William J. Broads 2012 in den USA und ein Jahr später in Deutschland erschienen Buch »The Science of Yoga, The Risks and the Rewards« begann in der Yogaszene eine intensive und noch immer andauernde Diskussion über die Risiken, dem Körper beim Üben von Āsanas Schaden zuzufügen. Dass dies möglich ist und immer wieder passiert, darüber besteht inzwischen kein Zweifel mehr: Āsanapraxis kann zu Verletzungen führen, kann negative Körperstrukturen verstärken und zu langsfristigen Problemen wie zum Beispiel Gefügelockerungen und Athrosen führen. Warum, in welchen Haltungen und unter welchen Bedingungen dies der Fall ist, davon handelt dieser Artikel. Gleichzeitig zeigt er auf, worauf zu achten ist, soll Yoga auf gesunde Weise unterrichtet und praktiziert werden.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 49

Serie: Travelling Yoga - Teil 1 

"Travelling Yoga" – Eine Idee verlässt die Umgebung, in der sie geboren wurde, geht auf Reisen und wird dabei immer wieder neu gelesen und zwangsläufig verändert – es ist auch für das Yoga Sūtra der wohl der einzige Weg, lebendig zu bleiben.
Das Yoga Sūtra blickt auf eine tausendjährige Reise zurück. Seit etwa 150 Jahren setzt sich diese Reise nun im Westen fort bis heute, wo wir inzwischen alle, die diesen Text nutzen und schätzen gelernt haben, Teil dieser Reise geworden sind. Und damit ein Stückchen daran beteiligt, ob und wie diese Reise weitergeht.

Im vorliegenden Artikel erörtern wir die Frage:  Wie definiert das Yoga Sūtra den Begriff Yoga. Was meint es eigentlich, wenn es dort gleich zu Beginn heißt: Yoga ist "nirodha" der Aktivitäten unseres Geistes.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 48

Yoga im Nationalsozialismus 

Ein Gespräch mit Mathias Tietke über sein gerade erschienenes Buch.

 

YOGA IM NATIONALSOZIALISMUS
Konzepte, Kontraste, Konsequenzen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 47

Im Gespräch: Thomas Metzinger 

Auf der Suche nach dem Selbst. Ein Gespräch mit Prof. Thomas Metzinger.

Thomas Metzinger lehrt Theoretische Philosophie an der Universität Mainz, leitet dort den Arbeitsbereich Neuroethik und gilt als einer der profiliertesten Philosophen des Geistes. Er war von 2005 bis 2007 Präsident der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft, seit 2009 Präsident der Association for the Scientific Study of Consciousness. Meditation ist seit über 30 Jahren fester Bestandteil seines Alltags.

  • Es sind Hirnzustände, die darüber ­entscheiden, wie wir uns selbst erleben, wie wir unseren Arm, ­unsere Hand oder ­­unseren Bauch ­erleben. Die nächste ­Ursache dieses ­Erlebens sind ­eindeutig Vorgänge im Gehirn und nicht ­Vorgänge in der Hand oder im Bauch oder im Arm oder sonst wo.
  • Tatsächlich ist gar nicht klar, was ­Aussagen wie »das Ich löst sich auf« oder »der Ego-Tod« ­eigentlich meinen.
  • In der Praxis ist ja irgendwie beides wahr: Die richtige Form von ­Achtsamkeit ist ­einerseits völlig ­anstrengungslos und etwas, was keine Energie verbraucht, sondern Energie schafft. Auf der ­anderen Seite ist es auch wahr, dass man eine bestimmte, schwer zu ­beschreibende Art von Disziplin braucht.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 47

Im Gespräch: Ulrich Ott 

Ulrich Ott ist einer der führenden Meditationsforscher im deutschsprachigen Raum. Als Psychologe arbeitete er am Institut für Psychobiologie und Verhaltensmedizin an der Justus-Liebig-Universität in dem Projekt „Psychophysiologie veränderter Bewusstseinszustände“; seit 2005 ist er Mitarbeiter am Bender Institute of Neuroimaging in Freiburg und leitet dort die Arbeitsgruppe „Veränderte Bewusstseinszustände“. Seine viel beachtete Forschungsarbeit ist für uns sicher auch deshalb von besonderem Wert, weil er sie auf dem Hintergrund eigener Meditationspraxis und viel Erfahrung im Unterrichten von Meditation entwickelt.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 46

Yoga im Alter 

Was ist alt? Wer ist „älter“?

Was bedeutet es, wenn jemand Sie mit Anfang sechzig „noch ganz schön fit“ findet, was wenn Sie das Gleiche mit Anfang 80 hören? Welche biologischen Prozesse bestimmen das Älterwerden? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Alter und Krankheit? Warum kann Yoga gerade auch für alte Menschen so hilfreich sein? Auf diese Fragen versucht der Artikel Antworten zu geben.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 45

Yoga in der Wissenschaft 

Der aktuelle Stand

Um es vorweg zu nehmen: Noch immer sind wirklich gute und wie es so schön heißt „belastbare“ Studien über Yoga rar gesät. Wir dürfen nicht vergessen, wie aufwändig und arbeitsintensiv es ist, wirklich aussagekräftige Untersuchungen über Yoga zu konzipieren und durchzuführen. Oft leiden Studien allerdings schon im Ansatz an schwerwiegenden methodischen Fehler. Gleichzeitig nimmt aber die Zahl von informativen Untersuchungen stetig zu, es gibt also allen Grund, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Quellen, bei denen Sie fündig werden können, wenn Sie nach Studien über Yoga suchen. Einige Studien geben einen Überblick über den derzeitigen Stand wissenschaftlicher Untersuchungen zu Yoga. Wir nennen Ihnen die Internetadressen, wo Sie diese Artikel finden können.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 44

Yoga in der Schule 

Yoga für Kinder, sei es in der Kita, in Freizeitkursen oder auch in der Grundschule, etabliert sich immer mehr. Yoga für Jugendliche dagegen ist in der Öffentlichkeit nicht so präsent. Vor allem nicht an der Schule. Dass gerade aber Jugendliche von Yoga profitieren können, davon sind Anna-Leena Bahrmann und Michaela Görner überzeugt. Beide sind nicht nur Yoga - sondern auch Schullehrerinnen. Sie bekommen die Nöte von den SchülerInnen hautnah mit. Notenstress, Prüfungsangst, ein engmaschig organisierter Schulalltag und dazu noch der ganz normale Pubertätsstress - der Druck ist groß. Jugendliche müssen viel leisten. Sie müssen in einer sich immer schneller drehenden Welt und immer größeren Informationsflut den Durchblick behalten. Viele sehnen sich da nach einer klaren Struktur und wünschen sich einen Ort, an dem sie wenigstens mal für kurze Zeit ihr Gefühls- und Gedanken-Karussell zur Ruhe kommen lassen können. Um Jugendlichen diesen Raum zu geben, haben Anna-Leena Bahrmann in Berlin und Michaela Görner in Essen angefangen, interessierte Schüler/innen im Yoga zu unterrichten.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 43

Yoga heilt - Teil 4 - Meditation 

Immer häufiger ist im Zusammenhang mit Gesundheit von den positiven Wirkungen meditativer Techniken die Rede. Grundlage dieser zunehmenden medialen Aufmerksamkeit für Meditation sind neueste Forschungen über deren Wirkungen bei der Vorbeugung und Heilung bedeutender Volkskrankheiten. Von Herz-Kreislaufbeschwerden bis zur Depression reicht die Liste der Störungen, bei denen ein positiver Einfluss von Meditation sich bestätigt. Dass Meditation einen heilenden Charakter hat, ist auch die Erfahrung derjenigen, die im therapeutischen Unterrichten von Yoga mit dieser Technik arbeiten. Welche Konzepte sich im Yoga damit verbinden, auf welchen Ebenen Wirkungen zu beobachten sind, was bei der praktischen Anwendung zu beachten ist, davon handelt der vierte Teil unserer Serie.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 42

Yoga Sūtra - Menschlichkeit entwickeln 

Yoga wird oft nur wahrgenommen als ein System zum Erlernen bestimmter Körper- und Entspannungsübungen. Tatsächlich aber entstanden diese Übungen eingebettet in ein Konzept, in dem es vor allem um die Entwicklung positiver menschlicher Potenziale geht. Das berührt Fragen nach den Bedingungen rechten Handelns, nach den Möglichkeiten von Verstehen und der Suche nach Freiheit und innerer Zufriedenheit. Gerade wer sich einem undogmatischen und humanistisch geprägten Menschenbild verpflichtet fühlt, kann im alten Übungssystem des Yoga anregende Inspirationen finden.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 38

Neues über Rückenschmerzen - Teil 2 

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland: Würde man am gleichen Tag alle Deutschen fragen, wie es zur Zeit um ihren Rücken bestellt ist, würden fast 40% angeben, unter Rückenschmerzen zu leiden. Bei der Anzahl der Tage und der Fälle von Arbeitsunfähigkeit stehen Rückenschmerzen an erster Stelle. Trotzdem wurde ihre wissenschaftliche Untersuchung lange Zeit vernachlässigt: »Am erstaunlichsten finde ich es, dass so wenig wissenschaftlich gut fundierte Forschung über ein so großes und verbreitetes Problem betrieben wurde. Von allen kontrollierten medizinischen Studien befassten sich bisher nur 0,2% mit Rückenschmerzen« schreibt im Jahr 2000 Egon Jonsson im Vorwort zu einem Buch, das bis heute große Wirkung auf das neue Verständnis von Rückenschmerzen hat. Inzwischen hat sich die Landschaft wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema deutlich gewandelt und wir verfügen über immer mehr Studien über die Ursachen, den Verlauf und die Behandlung von Rückenschmerzen. Ihre Ergebnisse sind nun Gegenstand einer umfangreichen und anhaltenden Diskussion innerhalb der wissenschaftlich orientierten Medizin und Psychologie. Diese Diskussion enthält auch für Yogalehrende und Yoga Praktizierende wissenswerte und interessante Aspekte, die wir im Folgenden darstellen wollen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 37

Neues über Rückenschmerzen - Teil 1 

Der Blick der medizinischen Wissenschaft auf Ursache und Behandlung von Rückenschmerzen hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Wandel erfahren. Die dabei neu gewonnenen Erkenntnisse beziehen sich vor allem auf zwei Fragen. 

  • Erstens: Wie eigentlich entstehen Rückenschmerzen? 
  • Zu welchen Ergebnissen führt eine wissenschaftlich fundierte und kritische Betrachtung der heute angeboteten Behandlungen von Rückenschmerz und was taugt wirklich bei seiner Vorbeugung? 

Dabei zeigt sich: Konzepte eines Yoga wie er etwa in der VIVEKA vertreten wird, sind in ihrem Umgang und Verständnis von Rückenschmerzen mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft nicht nur kompatibel, sondern erscheinen in diesem Licht als ausgesprochen modern und praktikabel. Im heutigen ersten Teil des Artikels geht es vor allem um die Frage der Entstehung von Rückenschmerzen. In einer nächsten Ausgabe werden die aktuellen Untersuchungen über Prophylaxe, Behandlungsmethoden und ihre Bedeutung für die Yogaarbeit im Mittelpunkt stehen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 35

Geschichte des Prāṇāyāma - von Uwe Bräutigam 

Wenn wir über Prāṇāyāma sprechen, haben wir bestimmte Übungen und Konzepte im Kopf. Prāṇāyāma hat jedoch eine lange Geschichte, in der sich die Übungsweise und die Konzepte immer wieder verändert haben. Prāṇāyāma ist selbstverständlich nicht fertig vom Himmel gefallen, sondern wurde über Jahrhunderte herausgebildet. Dabei gab es damals, wie es sie heute gibt, verschiedene Möglichkeiten, mit dem Atem im Yoga umzugehen. Der erste, der dies bereits 1955 in einem kleinen Aufsatz mit dem Titel „Evolution of Prāṇāyāma“ dargelegt hat, war der Gelehrte und Yogi Sw. Kuvalayānanda aus Lonavla. Sein kurzer Text hat Uwe Bräutigam Anregungen und nützliche Hinweise gegeben, um einen Vortrag mit dem Thema: „Prāṇāyāma in den Texten“ auf dem Prāṇāyāma-Kongress des BDY in Bensberg im September 2005 zu halten. Der nachfolgende Artikel führt die dort vorgetragenen Gedanken aus und ergänzt sie.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 34

Āsana: Krama im Gruppenunterricht 

Das Prinzip »krama« - absichtsvoll, achtsam, schrittweise

In unserer Serie diskutieren wir dieses Mal nicht nur eine Übung, sondern einen ganzen Āsana-Kurs. Anders als bisher steht in diesem Kurs kein besonderes Āsana im Mittelpunkt, sondern ein »Thema« und – auch anders als bisher – ist der Kurs ausdrücklich für den Gruppenunterricht konzipiert. Dabei sollen heute und in den weiteren geplanten Artikeln dieser Art einige Themen vorgestellt werden, die sich für den Āsana-Unterricht in Gruppen vielfach bewährt haben. Thema heute ist das Prinzip »Krama«, das schrittweise, achtsame und absichtsvolle Voranschreiten im Üben. Wir zeigen eine der vielen Möglichkeiten, wie dieses Prinzip auf interessante Weise erfahrbar gemacht werden und in seinen vielfältigen Dimensionen dem Unterricht Inhalt geben kann. Gleichzeitig ergreifen wir die Gelegenheit, einige wichtige und grundlegende Konzepte darzustellen, die für den Aufbau einer Übungsabfolge von Bedeutung sind. Zukünftig werden in unserer Āsana-Serie in lockerer Folge weitere solcher Themen und Kurse vorgestellt, die sich in besonderer Weise für den Gruppenunterricht eignen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 33

Aus der Praxis: Die Schulter 

In diesem Artikel widmen wir uns dem Schultergelenk. Es gibt kaum eine Āsanapraxis, in der nicht auf die eine oder andere Weise das Schultergelenk ins Spiel kommt. Wie so oft wird uns dies erst dann bewusst, wenn dabei ein Problem auftritt, wie etwa ein Schmerz oder eine Bewegungseinschränkung. Was sind die Besonderheiten des Schultergelenks? Welche Störungen können auftreten, wie können sie erklärt werden? Was bedeuten diese Probleme bei der Praxis von Āsanas? Was kann im Yogaunterricht getan, was sollte gelassen werden? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel nach.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 31

Yoga auf dem Prüfstand 

Eine Studie von Steffen Brandt über die Wirksamkeit von Yoga

Die Studie, die Steffen Brand im Rahmen seines Psychologiestudiums in einem großen Unternehmen durchgeführt hat, vergleicht die Wirkung von Yoga als Entspannungsmethode mit der des Autogenen Trainings. Sie beweist die Gleichwertigkeit des Yoga mit der schon lange wissenschaftlich gut untersuchten Methode des Autogenen Trainings. Das wird Yogapraktizierende und Yogalehrende kaum überraschen. In der öffentlichen Diskussion, vor allem im Bereich von Gesundheit und Gesundheitsvorsorge, ist ein auf diese Weise erbrachter Nachweis der Wirksamkeit von Yoga aber von einiger Bedeutung. Im Artikel dokumentieren wir deshalb wichtige Teile dieser Studie. Dabei wird auch deutlich, welcher Aufwand nötig ist, um einer Studie die Anerkennung heutiger Wissenschaft zu sichern. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Behauptung, die Wirkung einer bestimmten Methode sei „wissenschaftlich erwiesen“, viel zu oft bloße Augenwischerei ist.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 29

Yoga und Fitness 

Im offiziellen Gesundheitsbetrieb sind Yoga-Angebote im Rahmen präventiver Maßnahmen heute fast eine Selbstverständlichkeit geworden. An dieser Sichtweise wird sich wohl auch dann nichts ändern, wenn Sparzwänge der finanziellen Unterstützung von Yogakursen durch Krankenkassen vielleicht bald ein Ende bereiten. Ebenso wird es heute niemanden mehr wundern, wenn in einer Zeitschrift, einem Fernsehbericht oder einer Werbebroschüre unter der Rubrik »Fitness« oder »Wellness« auch von Yoga die Rede ist. Im Internet finden sich allein aus Deutschland über 40 000 Seiten, in denen Fitness und Yoga in Zusammenhang gebracht werden. Das liest sich dann zum Beispiel so: »...macht straff und stark: schön in Form mit Yoga«; »Yoga: Fitness, Wellness und Training für Körper, Geist und Seele«; »Wellness und Fitness von Yoga bis Solarium«; »Yoga, fernöstliche Fitness«. Ein Blick nach Amerika und in die dortigen Yoga-Zeitschriften lässt ahnen, dass dieser Trend bei uns seinen Höhepunkt noch längst nicht erreicht hat. Sicherlich fördert diese Entwicklung einen Blick auf Yoga, der von Oberflächlichkeit, Beliebigkeiten und oft auch kühl kalkulierten Marketing-Interessen geprägt ist. Niemand wird aber verhindern können, dass Yoga in der Öffentlichkeit immer wieder und immer häufiger in die Nähe von Fitness und Wellness gerückt wird.
Der folgende Artikel widmet sich diesem ganz besonderen Blick auf Yoga und fragt, was dabei von einer Yogapraxis erwartet werden kann und was nicht. Zum besseren Verständnis werden auch wichtige physiologische Grundlagen und einige Trainingsmethoden dargestellt und diskutiert.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 26

Körperasymmetrien und Skoliosen 

Aus dem Lot - Über Skoliose und andere Asymmetrien

Ungleichseitigkeiten des Körpers sind häufig. Welche Rolle spielen sie in der Praxis des Yoga? Wann sollten sie korrigiert werden und wie? Sollten erkannte Seitenunterschiede Anlass sein, besondere Übungen vorzuschlagen? Welche Risiken gibt es in der Āsanapraxis zu beachten, wenn ein Körper nicht im Lot ist? Welche Erkenntnisse aus medizinischer Sicht sind nützlich beim Umgang mit Skoliosen und anderen Seitendifferenzen?
Auf diese und andere Fragen versucht der Artikel einige Antworten zu geben. Dabei wird deutlich, wie wichtig es sein kann, die Besonderheiten einer Körperstruktur zu erkennen. Das gilt für Yoga Praktizierende ebenso wie für Yoga Unterrichtende. Gleichzeitig zeigt sich, dass es nicht immer ganz einfach ist, das einmal Beobachtete richtig zu deuten. Und noch mehr Fragen stellen sich, wenn es schließlich darum geht, daraus einen treffenden Praxisvorschlag zu entwickeln. Dafür kann natürlich kein noch so ausführlicher Artikel die notwendige Anschauung, Erfahrung und Diskussion ersetzen, die es im Yoga für einen professionellen Umgang mit diesem Thema braucht. Trotzdem hoffen wir, den Blick zu schärfen und einige Anregungen geben zu können für die eigene Praxis ebenso wie für den Alltag des Unterrichtens.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 25

Serie Āsana: Ardha uttānasana 

Mit seinem Namen erinnert ardha uttānāsana an die wohl bekannteste Vorbeuge aus dem Stand: Uttānāsana. Die Unterschiede zwischen beiden Āsanas sind allerdings erheblich. Die Dehnung („uttāna“) der Rückseite des Körpers ist im ardha uttānāsana von anderer Qualität und ungleich geringer als im uttānāsana. In gewisser Weise ist diese Dehnung tatsächlich nur „halb“, wie es das entsprechende Sanskritwort „ardha“ auch nahe legt. Ardha uttānāsana wird dadurch zu einem Āsana von ganz eigenem Charakter und besonderen Forderungen.

Artikel als kostenloser Download (PDF): Serie Āsana: Ardha uttānasana

Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 24

Wirkung von Āsana - So wirkt Yoga 

Der Bauer durchsticht den Damm...

Wie kann die Wirkung von Āsanas verstanden werden? In zwei Artikeln (Heft 17: „Mythos Kopfstand“ und Heft 22: „Āsanas und Drüsen: Drücken hilft nicht“) setzten wir uns damit auseinander, dass einige der weit verbreiteten Erklärungsversuche zur Wirkweise von Āsana einer aufrichtigen Prüfung nicht standhalten: ein fundierter Austausch über nachvollziehbare Erfahrungen und Beobachtungen wird allzu oft ersetzt durch pseudowissenschaftliche Erklärungen, unausgewiesene Versprechungen und mechanistische Vorstellungen von der Funktion des menschlichen Körpers und Geistes. Tatsächlich ist der Mensch aber ein vieldimensionales und komplexes Wesen und Yoga eine Methode, die sich in jeder Übung vieler Ebenen und Möglichkeiten bedient. Ihre Wirkweise zu erklären, braucht deshalb einen Ansatz, der die Besonderheit eines jeden Menschen ebenso berücksichtigt wie die Vielschichtigkeit der Übungen des Yoga. Es ist der Yoga selbst, der einen solchen Ansatz entwickelt hat und im Yoga Sūtra zur Diskussion stellt. Seine Grundzüge behandelt der folgende Artikel unserer Serie: „Wirkungen von Āsana“. Weitere Artikel über die praktische Bedeutung und Tiefe dieser Konzepte werden folgen.

Artikel als kostenloser Download (PDF): Wirkung von Āsana - So wirkt Yoga

Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 22

Wirkung von Āsana - Āsana und Drüsen 

Drücken hilft nicht...

Unter dem Titel „Mythos Kopfstand“ haben wir in VIVEKA Heft 17 begonnen, uns mit einigen weitverbreiteten Vorstellungen über die Wirkung von Āsanas auseinanderzusetzen. Interessierten uns dort die Wirkungen von Umkehrhaltungen, widmen wir uns in diesem Artikel unserer Serie den Einflussmöglichkeiten von Körperhaltungen auf die Drüsen. Leider zeigt sich auch hier, wie wenig brauchbar viele jener Erklärungsansätze sind, die sich zu diesem Thema in fast jedem gängigen Buch über Yoga finden lassen. Vielleicht wird manchen das Herz schwer oder es kommt sogar Ärger auf, wenn sich oft genutzte und wohl vertraute Erklärungen zur Wirkung von Yogapraxis bei gewissenhafter Betrachtung als unzureichend oder gar falsch erweisen. Ersparen können wir uns diese Diskussion aber nicht. Im Gegenteil wird sie unseren Blick freier machen für ein besseres und angemesseneres Verständnis von Āsanas. Dies kann die Qualität des Unterrichtens und eigenen Übens nur verbessern.

Artikel als kostenloser Download (PDF): Wirkung von Āsana - Āsana und Drüsen

Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 17

Wirkungen von Āsana - Mythos Kopfstand 

Mythos Kopfstand

In loser Folge wird VIVEKA in einer Serie von Artikeln thematisieren, auf welche Weise und in welche Richtung Āsanas ihre Wirkung entfalten. Dies ist kein einfaches Unterfangen. Über die Wirkungen von Āsana ist viel geschrieben worden und es ist schwer, sich zurechtzufinden zwischen Versprechungen, Wünschen, voneinander Abgeschriebenem und Realität. Unsere Betrachtungen werden eingeleitet von der Diskussion einiger Wirkungen von Āsana, die – obwohl oft und wiederholt behauptet – keinen Bezug zur Realität haben. Von dieser Vorgehensweise erhoffen wir uns, den Blick ein wenig freier zu machen für die wirklichen Qualitäten der Āsanas, die uns bei unserer Arbeit und in der eigenen Erfahrung täglich neu begeistern.

Artikel als kostenloser Download (PDF): Wirkungen von Āsana - Mythos Kopfstand

Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 12

Yoga Sūtra: Was Leid verringert (klésa) - Teil 2 

Bewegungsfreiheit - Was Leid verringert

Die Dynamik und das Antlitz der Kräfte in uns, die Patañjali für Leid und Enge verantwortlich macht, war Inhalt eines ersten Artikels zum Thema klésa „Festgenagelt - Was uns Leid macht“ in VIVEKA Nr. 10. Im zweiten Artikel - ein dritter wird folgen - wenden wir uns in diesem Artikel jener Frage zu, die für Patañjali ganz im Mittelpunkt seiner Reflexionen und Darlegungen steht: Wie können wir diese leidbringenden Strukturen in uns verändern und ihre Macht über uns veringern?

Artikel als kostenloser Download (PDF): Yoga Sūtra: Was Leid verringert (klésa) - Teil 2

Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 07

Yoga Sūtra: Üben und Seinlassen 

Nagelbrett und Erdbeereis
Über Üben und Seinlassen

Was bringt uns auf dem Yogaweg voran? Von den vielen Antworten, die der große Text über Yoga, das Yoga Sūtra des Patañjali, auf diese Frage gibt, lautet die grundsätzlichste: „Die Praxis“ (abhyāsa) einerseits und „die Fähigkeit, sich nicht davon abbringen zu lassen“ (vairāgya) andererseits. Was damit gemeint ist, versucht dieser Artikel zu erläutern, mit dem wir unsere Reihe über wichtige Konzepte des Yoga wieder aufnehmen.

Artikel als kostenloser Download (PDF): Yoga Sūtra: Üben und Seinlassen

Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 06

Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung 

Auch wenn es der Erzählung nach das Gewahrwerden von Krankheit, (neben Alter und Tod) brauchte, damit sich der verwöhnte Prinz Siddharta auf den Weg machte, Buddha zu werden, gibt es sicher noch viele andere und angenehmere Anlässe als Krankheit, um über uns und unsere Aufgabe im Leben nachzudenken. Wichtig ist die Frage nach Gesundheit und Krankheit aber dennoch sicherlich für jeden Menschen.
Im Berliner Yoga Zentrum führen wir viele Gespräche mit Menschen, die von Krankheit betroffen sind. Manche davon kommen zum Yoga wegen ihrer Krankheit, manche kommen mit der Frage, ob sie angesichts der Einschränkungen, die sich aus einer Erkrankung ergeben, trotzdem Yoga üben können. Oft wird Krankheit aber auch nur deshalb Thema, weil es gilt, in einer Yogapraxis Rücksicht zu nehmen auf eine ansonsten wenig beeinträchtigende Nebensächlichkeit. Der folgende Artikel möchte einige Fragen zum Umgang mit Krankheit thematisieren.

Artikel als kostenloser Download (PDF): Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung