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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 56

Yoga und Psychotherapie 

Yogatherapie: Was ist damit gemeint? Noch herrscht allenthalben große ­Unklarheit darüber, wann und wodurch Yoga zu einer „Therapie“ wird. Das gilt für viele AnwenderInnen von Yoga oder „Yogatherapie“ selbst. Für viele Menschen, die zur Yogatherapie gefunden haben, ist Yoga nur ein ­Baustein in ihrem Bemühen um Gesundung. Das bietet die Gelegenheit, das Besondere einer Yogatherapie in ihrem Verhältnis und ­Bezug zu anderen Therapien zu ­reflektieren. Der Yogatherapeutin Anke Suhnel gelingt dies anhand der Darstellung konkreter Beispielen aus ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 51

Wie Yoga heilt 

Die Darstellung und Akzeptanz von Yoga in der Öffentlichkeit hat sich über die letzten Jahre hinweg sehr positiv verändert. Mit Yoga werden immer weniger esoterische Beliebigkeit, halsbrecherische Akrobatik oder auf indische Exotik ausgerichtetes Fernweh verbunden. Vielmehr ist Yoga ein Bestandteil westlicher (Körper-)Kultur und Lebensart geworden und findet mehr und mehr Eingang in die Diskussion seriöser Wissenschaft und Medizin. In diesem neuen Blick auf Yoga erkennen wir immer wieder auch ein Echo auf das Wirken eines Mannes, dessen Weitsicht und tiefes Verständnis ihn zu einem der großen Vermittler eines zeitgemäßen Yoga hat werden lassen: TKV Desikachar.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 50

Wenn Yoga schadet 

Risiken und positive Wirkungen des Yoga
Ein in den USA im Februar 2012 erschienenes Buch sorgt noch immer für Aufregung in der Yoga-Szene: »The Science of Yoga, The Risks and the Rewards« von William J. Broad. Die New York Times veröffentlichte den Vorabdruck einiger Auszüge unter der Überschrift: »Wie Yoga ihren Körper ruinieren kann«. Und weil William J. Broad, selbst Yogapraktizierender seit$RETURN$RETURNvierzig Jahren, nicht irgendwer ist, sondern ein angesehener Journalist der New York Times, Gewinner aller wichtigen Journalistenpreise Amerikas, hat sein Buch entsprechend große Beachtung gefunden. Zu Recht, wie wir meinen. Es macht endlich öffentlich, was von manchen Yogalehrenden noch immer ignoriert wird: Âsanapraxis kann dem Körper durchaus Schaden zufügen. Unter welchen Bedingungen, das ist der Inhalt dieses Artikels.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 46

Yoga im Alter 

Was ist alt? Wer ist „älter“?

Was bedeutet es, wenn jemand Sie mit Anfang sechzig „noch ganz schön fit“ findet, was wenn Sie das Gleiche mit Anfang 80 hören? Welche biologischen Prozesse bestimmen das Älterwerden? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Alter und Krankheit? Warum kann Yoga gerade auch für alte Menschen so hilfreich sein? Auf diese Fragen versucht der folgende Artikel Antworten zu geben.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 43

Yoga heilt 4: Meditation 

Immer häufiger ist im Zusammenhang mit Gesundheit von den positiven Wirkungen meditativer Techniken die Rede. Grundlage dieser zunehmenden medialen Aufmerksamkeit für Meditation sind neueste Forschungen über deren Wirkungen bei der Vorbeugung und Heilung bedeutender Volkskrankheiten. Von Herz-Kreislaufbeschwerden bis zur Depression reicht die Liste der Störungen, bei denen ein positiver Einfluss von Meditation sich bestätigt. Dass Meditation einen heilenden Charakter hat ist auch die Erfahrung derjenigen, die im therapeutischen Unterrichten von Yoga mit dieser Technik arbeiten. Welche Konzepte sich im Yoga damit verbinden, auf welchen Ebenen Wirkungen zu beobachten sind, was bei der praktischen Anwendung zu beachten ist, davon handelt der vierte Teil unserer Serie.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 38

Neues über Rückenschmerzen 2 

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland: Würde man am gleichen Tag alle Deutschen fragen, wie es zur Zeit um ihren Rücken bestellt ist, würden fast 40% angeben, unter Rückenschmerzen zu leiden. Bei der Anzahl der Tage und der Fälle von Arbeitsunfähigkeit stehen Rückenschmerzen an erster Stelle. Trotzdem wurde ihre wissenschaftliche Untersuchung lange Zeit vernachlässigt: »Am erstaunlichsten finde ich es, dass so wenig wissenschaftlich gut fundierte Forschung über ein so großes und verbreitetes Problem betrieben wurde. Von allen kontrollierten medizinischen Studien befassten sich bisher nur 0,2% mit Rückenschmerzen« schreibt im Jahr 2000 Egon Jonsson im Vorwort zu einem Buch, das bis heute große Wirkung auf das neue Verständnis von Rückenschmerzen hat. Inzwischen hat sich die Landschaft wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema deutlich gewandelt und wir verfügen über immer mehr Studien über die Ursachen, den Verlauf und die Behandlung von Rückenschmerzen. Ihre Ergebnisse sind nun Gegenstand einer umfangreichen und anhaltenden Diskussion innerhalb der wissenschaftlich orientierten Medizin und Psychologie. Diese Diskussion enthält auch für Yogalehrende und Yoga Praktizierende wissenswerte und interessante Aspekte, die wir im Folgenden darstellen wollen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 37

Neues über Rückenschmerzen 1 

Studie: »Yoga lindert chronische Rückenschmerzen«

Zusammenfassung: Bei chronischen Schmerzen des unteren Rückens können Yogaübungen deutliche Linderung verschaffen. Bei den Probanden verbesserte sich die Beweglichkeit und die Schmerzsymptomatik deutlicher als in den zwei Vergleichsgruppen. Auch in den darauf folgenden 14 Wochen verbesserte sich die Symptomatik der Yogagruppe kontinuierlich, während sich das Befinden der anderen Probanden wieder leicht verschlechterte. Dies wurde auch an der Menge der eingenommenen Schmerzmittel deutlich: lediglich 21 Prozent der Yoga übenden StudienteilnehmerInnen nahm nach eigenen Angaben in der 25. Woche nach Studienbeginn ein Schmerzmittel ein, während dies in den Vergleichsgruppen bei 50% (Physiotherapiegruppe) bzw. 57% (Buchgruppe) der Fall war. Das Deutsche Ärzteblatt schließt: »Andere anstrengendere Yogastile wie Vinyāsa könnten für Rückenschmerzpatienten, die keine Erfahrung mit Yoga haben, möglicherweise nicht geeignet seien, so die Autoren. Sie folgern, dass die in der Studie benutzte Art und Weise, Yoga zu unterrichten (viniyoga) eine sichere und effektive Methode zur Behandlung von Rückenschmerzen darstellt.«

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 33

Schulter 

Aus der Praxis
Die Schulter

In diesem Artikel möchten wir uns dem Schultergelenk widmen. Kaum eine Āsanapraxis, in der nicht auf die eine oder andere Weise das Schultergelenk ins Spiel kommt. Wie so oft, wird uns dies erst dann bewusst, wenn dabei ein Problem auftritt, wie etwa ein Schmerz oder eine Bewegungseinschränkung. Was sind die Besonderheiten des Schultergelenks? Welche Störungen können auftreten, wie können sie erklärt werden? Was bedeuten diese Probleme bei der Praxis von Āsanas? Was kann im Yogaunterricht getan, was sollte gelassen werden? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden nachgehen.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 29

Yoga und Fitness 

Im offiziellen Gesundheitsbetrieb sind Yoga-Angebote im Rahmen präventiver Maßnahmen heute fast eine Selbstverständlichkeit geworden. An dieser Sichtweise wird sich wohl auch dann nichts ändern, wenn Sparzwänge der finanziellen Unterstützung von Yogakursen durch Krankenkassen vielleicht bald ein Ende bereiten. Ebenso wird es heute niemanden mehr wundern, wenn in einer Zeitschrift, einem Fernsehbericht oder einer Werbebroschüre unter der Rubrik »Fitness« oder »Wellness« auch von Yoga die Rede ist. Im Internet finden sich allein aus Deutschland über 40 000 Seiten, in denen Fitness und Yoga in Zusammenhang gebracht werden. Das liest sich dann zum Beispiel so: »...macht straff und stark: schön in Form mit Yoga«; »Yoga: Fitness, Wellness und Training für Körper, Geist und Seele«; »Wellness und Fitness von Yoga bis Solarium«; »Yoga, fernöstliche Fitness«. Ein Blick nach Amerika und in die dortigen Yoga-Zeitschriften lässt ahnen, dass dieser Trend bei uns seinen Höhepunkt noch längst nicht erreicht hat. Sicherlich fördert diese Entwicklung einen Blick auf Yoga, der von Oberflächlichkeit, Beliebigkeiten und oft auch kühl kalkulierten Marketing-Interessen geprägt ist. Niemand wird aber verhindern können, dass Yoga in der Öffentlichkeit immer wieder und immer häufiger in die Nähe von Fitness und Wellness gerückt wird. Der folgende Artikel widmet sich diesem ganz besonderen Blick auf Yoga und fragt, was dabei von einer Yogapraxis erwartet werden kann und was nicht. Zum besseren Verständnis werden auch wichtige physiologische Grundlagen und einige Trainingsmethoden dargestellt und diskutiert.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 26

Körperasymmetrien, Skoliose 

Aus dem Lot
Über Skoliose und andere Asymmetrien

Ungleichseitigkeiten des Körpers sind häufig. Welche Rolle spielen sie in der Praxis des Yoga? Wann sollten sie korrigiert werden und wie? Sollten erkannte Seitenunterschiede Anlass sein, besondere Übungen vorzuschlagen? Welche Risiken gibt es in der Āsanapraxis zu beachten, wenn ein Körper nicht im Lot ist? Welche Erkenntnisse aus medizinischer Sicht sind nützlich beim Umgang mit Skoliosen und anderen Seitendifferenzen? Auf diese und andere Fragen versucht der folgende Artikel einige Antworten zu geben. Dabei wird deutlich, wie wichtig es sein kann, die Besonderheiten einer Körperstruktur zu erkennen. Das gilt für Yoga Praktizierende ebenso wie für Yoga Unterrichtende. Gleichzeitig zeigt sich, dass es nicht immer ganz einfach ist, das einmal Beobachtete richtig zu deuten. Und noch mehr Fragen stellen sich, wenn es schließlich darum geht, daraus einen treffenden Praxisvorschlag zu entwickeln. Dafür kann natürlich kein noch so ausführlicher Artikel die notwendige Anschauung, Erfahrung und Diskussion ersetzen, die es im Yoga für einen professionellen Umgang mit diesem Thema braucht. Trotzdem hoffen wir, den Blick zu schärfen und einige Anregungen geben zu können für die eigene Praxis ebenso wie für den Alltag des Unterrichtens.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 22

Āsana und Drüsen 

Drücken hilft nicht
Âsanas und Drüsen
Serie: Über die Wirkung von Āsana

Unter dem Titel „Mythos Kopfstand“ haben wir in VIVEKA, Heft 17 begonnen, uns mit einigen weitverbreiteten Vorstellungen über die Wirkung von Āsanas auseinanderzusetzen. Interessierten uns dort die Wirkungen von Umkehrhaltungen, widmen wir uns im heutigen Teil unserer Serie den Einflussmöglichkeiten von Körperhaltungen auf die Drüsen. Leider zeigt sich auch hier, wie wenig brauchbar viele jener Erklärungsansätze sind, die sich zu diesem Thema in fast jedem gängigen Buch über Yoga finden lassen. Vielleicht wird Manchen das Herz schwer oder es kommt sogar Ärger auf, wenn sich oft genutzte und wohl vertraute Erklärungen zur Wirkung von Yogapraxis bei gewissenhafter Betrachtung als unzureichend oder gar falsch erweisen. Ersparen können wir uns diese Diskussion aber nicht. Im Gegenteil wird sie unseren Blick freier machen für ein besseres und angemesseneres Verständnis von Āsanas. Dies kann die Qualität des Unterrichtens und eigenen Übens nur verbessern.

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Artikel aus VIVEKA – Hefte für Yoga Nr. 06

Yoga und Gesundheit – Versuch einer Annäherung 

Auch wenn es der Erzählung nach das Gewahrwerden von Krankheit, (neben Alter und Tod) brauchte, damit sich der verwöhnte Prinz Siddharta auf den Weg machte, Buddha zu werden, gibt es sicher noch viele andere und angenehmere Anlässe als Krankheit, um über uns und unsere Aufgabe im Leben nachzudenken. Wichtig ist die Frage nach Gesundheit und Krankheit aber dennoch sicherlich für jeden Menschen. Im Berliner Yoga Zentrum führen wir viele Gespräche mit Menschen, die von Krankheit betroffen sind. Manche davon kommen zum Yoga wegen ihrer Krankheit, manche kommen mit der Frage, ob sie angesichts der Einschränkungen, die sich aus einer Erkrankung ergeben, trotzdem Yoga üben können. Oft wird Krankheit aber auch nur deshalb Thema, weil es gilt, in einer Yogapraxis Rücksicht zu nehmen auf eine ansonsten wenig beeinträchtigende Nebensächlichkeit. Der folgende Artikel möchte einige Fragen zum Umgang mit Krankheit thematisieren.

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